Die ersten Punkte der Saison waren zum Greifen nah
Es war ein spannendes Spiel gegen den ersten Gegner aus Bonn zu erwarten. Im letzten Aufeinandertreffen schenkten sich die Teams aus Bonn und Heiligenhaus nichts und spielten beide extrem angriffslustig, so dass das Spiel mit 17:15 endete - leider für Bonn.
Auch heute hatte Bonn den besseren Start und versenkte den kleinen Lochball schon 13 Sekunden nach dem Anpfiff im Tor der Haie. Das steckten diese jedoch locker weg und fingen ebenfalls an, Tore zu schießen. Es folgte ein munteres Spielchen mit Toren auf beiden Seiten, die Haie blieben dabei aber stets mit 1-3 Toren vor den Bonnern und man sah Ihnen die Spielfreude sichtlich an. Es ging mit 8:5 für die Haie in die Pause.
Auch nach dem Wiederanpfiff gelang den Bonner Spielern der bessere Start, diesmal punkteten sie gleich zweimal schon innerhalb der ersten 60 Sekunden. Dies verunsicherte die Haie leider etwas. Zwar konnten auch sie weiter den Ball hinter der Bonner Torlinie platzieren, aber die Bonner machten immer mehr Druck und kamen immer weiter ran. In der neunten Minute der zweiten Halbzeit übernahm Bonn erstmalig die Führung - durch ein Eigentor der Haie. Doch die Spielerinnen und Spieler aus Heiligenhaus gaben nicht auf und kämpften sich wieder heran. In der 16. Minute übernahmen sie erneut die Führung. In der Schlußphase konnte Bonn zunächst ausgleichen, bevor ein Hai wegen eines Stockschlags für 2min auf die Strafbank geschickt wurde, was direkt zur Bonner Führung führte. Da nur noch zwei Minuten auf der Uhr waren, warfen die Haie nocheinmal alles nach vorn. Dadurch wurden sie hinten offener und kassierten leider ein weiteres Gegentor, das zum 15:13 Endstand für Bonn führte. Diese 3 Punkte waren wirklich zum Greifen nah. Schade!
In der zweiten Partie trafen die Haie auf die pass- und laufstarken Füchse aus Mülheim. Von Beginn an konnten die Außenseiter aus Heiligenhaus gut mitspielen, standen souverän in der Verteidigung und konnten auch immer wieder Akzente nach vorne setzen. Der Halbzeitstand von 6:2 für die Spieler und Spielerinnen aus Mülheim ging völlig in Ordnung und machte Lust auf die zweite Halbzeit. Unglücklich war es, dass das 6. Tor der Mülheimer noch eine Sekunde vor dem Halbzeitpfiff über die Linie flog.
Die zweite Hälfte des Spiels begann umgehend mit einer doppelten Zeitstrafe gegen die Haie. Diese führte auch unmittelbar zu zwei Gegentreffern. Die Haie waren auf einmal verunsichert. Hinzu kamen mehrere Verletzungen in der Mannschaft, die durch spontane Umstellung der Reihen kompensiert werden mussten und das Spiel nicht ruhiger machte. Zwischenzeitlich führten die Füchse sogar mit 11 Toren Vorsprung. Eine konzentrierte Schlußphase der Heiligenhauser konnte diesen Vorsprung zum Glück nochmal verkleinern, sodass das Spiel mit 5:14 endete.