Am 24. und 25. Mai luden die Mammuts aus Hochdahl zur Deuschen Meisterschaft nach Erkrath ein. Die besten acht Juniorinnen-Teams aus Deutschland kämpften dort um den Titel der Altersklasse U13.
Haie, Mammuts und das erste Tor
Das erste Spiel der DM bestritten die Haie am Samstag gegen die aus der Liga gutbekannten Gastgeber des Turniers, die Mammuts. Bei guter Stimmung auf den Zuschauerrängen, in einer vollen und lauten Halle, begannen die Haie verhalten, die Gegnerinnen legten dagegen direkt ordentlich Tempo vor. Daraus resultierte dann auch das frühe erste Gegentor, dem bis zur Halbzeit drei weitere folgten. Die Haie konzentrierten sich auf die Verteidigung, starteten ab und an einen Entlastungsangriff und konnten auf die gewohnt souveräne Torhüterin bauen.
Nach dem Seitenwechsel kam die Heiligenhauser Mannschaft besser ins Spiel, trotzdem bauten die Mammuts ihre Führung aus. Auch die Haie konnten aber zum ersten Mal im Turnier ihren Torjingle hören: "Völlig losgelöst" gelang dem Team das letzte Tor des Spiels, das 6:1 endete.
Sechs Minuten zu dritt, Pinguine und zwei weitere Tore
Das zweite Vorrundenspiel des Tages brachte einen bisher unbekannten Gegner mit sich, nämlich die Pinguine aus Jena. Die Haie erwischten einen schlechten Start und lagen bereits nach 33 Sekunden 0:1 zurück, zeigten sich aber trotzdem präsent, wach und mit viel Spielfreude. Nach einer 2 Minuten-Zeitstrafe verteidigten sie engagiert und mit vollem Einsatz, mussten aber trotzdem, das 2:0 hinnehmen. Es folgten zwei weitere, zum Teil sehr unglückliche 2 Minuten-Strafen, insgesamt konnten die Pinguine bis zur Halbzeit auf 5:0 erhöhen.
Die Haie zeigten sich aber nach der Pause unbeeindruckt vom Spielstand, nach mehreren Angriffswellen auf das Tor der Pinguine gelangen den Mädchen innerhalb von zwei Minuten zwei Tore, die für viel - berechtigten! - Jubel sorgten. Leider gelangen auch den Pinguinen noch zwei Tore, so dass es am Ende und nach vielen weiteren Chancen auf beiden Seiten 7:2 für die Pinguine stand.
Chancenlos gegen die Eisbären
Im 3. Spiel der Gruppenphase traten die Heljens Haie gegen die Eisbären Berlin an. Knapp fünf Minuten konnten sich die Haie erfolgreich behauptet, bis bei 4:50 das erste Tor für die Eisbären fiel. Die Haie zeigten sich kämpferisch, kamen aber nicht zu einem erfolgreichen Torschuss. Zur Halbzeit stand es 9:0 für die Eisbären.
Die zweite Halbzeit wurde schnell von den Eisbären genutzt um nach 16 Sekunden ein weiteres Tor zu schießen. In der 25. Minute erhielten die Haie aufgrund eines Fouls der Eisbären einen Penalty, der leider nicht in ein Tor verwandelt werden konnte. Die Haie kämpften weiter und mussten sich am Ende mit einem 0:18 gegen die deutlich besseren Eisbären geschlagen geben.
Füchse, viele Tore und ein toller 8. Platz
Das Platzierungsspiel der Haie am Sonntagmorgen startete im DM-Stil: Mit einem Einlauf der Mannschaften und namentlicher Nennung aller Spielerinnen. Die starteten dann auch direkt durch und schon in der 2. Minute gingen die Haie in Führung. Das Spiel blieb torreich: Nach zwei Toren der Dümptener Mädels gelang den Haien durch einen erfolgreich verwandelten Penalty in der 8. Minute der Ausgleich, nur eine Minute später gingen sie durch einen verwandelten Fernschuss sogar in Führung. Der Ausgleich in diesem sehr munteren Spiel erfolgte psychologisch ungünstig nur wenige Sekunden vor der Halbzeit.
Gott sei Dank gaben die Haie nicht viel auf Psychologie und gingen nach der Halbzeit erneut in Führung, ihr 4:3 in der 21. Minute wurde jedoch schon eine Minute später wieder ausgeglichen. Dann folgten zwei Strafminuten für die Haie, währenddessen und danach gingen die Füchse nach zwei Alleingängen in Führung. Munter ging es weiter, etliche unterschiedliche Torschützinnen trugen sich in die Scorer-Liste ein, letztendlich mussten sich die Haie aber nach einem Spiel auf Augenhöhe mit 10:7 geschlagen geben.
An Kampfgeist und großem persönlichen Einsatz jeder einzelnen Spielerin mangelte es zu keiner Zeit, die Fairness gegenüber den Gegnerinnen und das gute Miteinander im Team machten das Wochenende zu einem positiven Erlebnis.