28.10.2024 Landesliga in Kalkar

Ein Pünktchen aus Kölner Duellen

 

Heute stand der zweite Spieltag für das neue Team der Landesliga auf dem Kalender. Die Reise ging nach Kalkar am Niederrhein. Neben dem Duell gegen den derzeitig ungeschlagenen Tabellenführer TPSK aus Köln, stand auch ein gänzlich unbekannter Gegner, die Eisvögel Köln, auf der Agenda.

 

Für die Eisvögel war es die erste Partie der Saison und somit hatten die Haie keinerlei Anhaltspunkt, was sie in Ihrer ersten Partie des Tages erwarten würde. Lediglich beim Warmspielen konnte man ein wenig in die andere Spielfeldhälfte luchsen, um ein wenig über die Gegner zu erfahren. So begann das Spiel vorsichtig beschnuppernd von beiden Seiten. Doch nachdem alle SpielerInnen einmal auf dem Feld waren, wurde Ernst gemacht. René fing den Ball im Aufbauspiel der Eisvögel ab und konterte gekonnt zur 1:0-Führung. Wenig später lief Frank hinter dem Tor der Kölner entlang während sich Jona direkt vor dem Tor positionierte. Er verwandelte Franks Pass sicher im Kasten der Eisvögel. Doch nun flogen auch die Eisvögel aus Ihren Käfigen heraus und schossen drei Tore. So viel Vogelfreiheit wollten die Haie den Eisvögeln dann aber doch nicht lassen und Torben zauberte den Ball kurz danach mit der Rückhand am Kölner Goalie vorbei. Somit ging das sehr ausgeglichene Spiel auch ausgeglichen mit 3:3 in die Halbzeitpause.

 

Drei Minuten nach Wiederanpfiff konnte Torben einen Einschlag der Gegner abfangen und leitete eine schnelle 2-gegen-1-Situation mit Tanja ein. Der Doppelpass führte zum nächsten Torerfolg für die Haie. Ein paar Minuten später löste sich Jona von seinem Gegenspieler und konnte den darauffolgenden langen Pass aus seiner Verteidigung am Goalie vorbei ins Netz schießen. Die Eisvögel nahmen daraufhin eine Auszeit und konnten direkt einen Anschlusstreffer erzielen.

 

Anschließend gelang Torben noch ein wirklich kurioses Tor während er ausrutschte und zu Boden fiel, rollte der Ball weiter, am Torhüter der Eisvögel vorbei ins Tor. Ähnlich unglücklich sah der Torhüter in der 13. Minute der zweiten Halbzeit aus als René von durch einen ausgerutschten Schuss aus der eigenen Spielfeldhälfte den Ball durch die Beine hüpfen ließ. Doch dann war das effektivere Spiel plötzlich auf Seiten der Kölner, die eine furiose Aufholjagd an den Tag legten und 90 Sekunden vor Ende den Ausgleichstreffer erzielen konnten. Die Haie gingen also erneut in ein Verlängerungsspiel nach einem regulären 7:7 nach 2x20 Minuten.

 

Von Anfang an der fünfminütigen Verlängerungszeit lag Spannung in der Luft. Beide Teams erarbeiteten sich zahlreiche Chancen vor das Tor der jeweils anderen Mannschaft, beide Teams standen gut in der Abwehr und hielten den Slot weitestgehend frei, sodass auf beiden Seiten mit Distanzschüssen gearbeitet werden musste. Nach dreieinhalb Minuten war das Glück dann auf Seiten der Eisvögel, die aus der Ecke auf halbe Höhe ziehen konnten und das Spiel mit einem Schuss in den langen Winkel zugunsten der Kölner beenden konnten.

 

Eine gute Stunde später standen die Haie erneut einer Kölner Mannschaft auf dem Spielfeld gegenüber, dem Tabellenführer TPSK. Das Spiel begann sehr körperbetont und ruppig von Seiten der (über)motivierten Kölner. Diese erzielten auch zügig zwei Tore, wohingegen bei den Haien Eric R. nur einmal punkten konnte. In der zehnten Minute griffen die Schiedsrichter dann endlich durch und stellten einen Spieler der TPSK mit zwei Minuten wegen überharten Körpereinsatzes vom Feld. Das Spiel beruhigte sich daraufhin merklich. Die Haie konnten die Überzahlsituation für sich nutzen und Florian schoss den Ausgleichstreffer. Die Freude wehrte aber nicht lange, 13 Sekunden später gingen die Kölner erneut in Führung. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sorgte eine Unkonzentriertheit auf der Haiebank für eine 2-Minuten-Strafe wegen Wechselfehlers gegen die Heiligenhauser. Auch die TPSK-Spieler konnten ihren Vorteil nutzen und aus dem Überzahlspiel ein Tor erzielen. Somit stand es 2:4 gegen die Haie. Glücklicherweise konnte Torben drei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nochmal durch einen Fernschuss verkürzen.

 

In der zweiten Halbzeit musste abermals ein Spieler der Haie die Strafbank aufsuchen, was eine Minute später erneut zu einem Treffer der Spitzenreiter führte. Zwar konnte Florian die Haie noch einmal durch einen wunderschönen Schlenzer auf 4:5 heranbringen, doch dann waren es leider nur noch die TPSKler, die das Tor trafen. Das Spiel endete mit 4:8 aus Sicht der Haie, die schon beim nächsten Spieltag in Köln wieder aus den TPSK treffen werden.

 

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